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Mitschüler von Tönnies-Angehörigen prioritär testen

Wenn in der kommenden Woche die Sommerferien beginnen, werden auch viele Rheda-Wiedenbrücker Familien verreisen. Um eine Ausbreitung des Corona-Virus zu vermeiden müssen alle Familien, deren Kinder in der Schule oder Kindertagesstätte Kontakt zu möglicherweise infizierten Familienangehörigen von Tönnies-Mitarbeitern hatten, mit Priorität getestet werden. Die FDP-Fraktion hat hierzu eine Anfrage an die Verwaltung gestellt. Sie möchte wissen, ob die Stadtverwaltung Listen aller Klassen und Gruppen besitzt, die von in Quarantäne befindlichen oder gar infizierten Kindern besucht werden. Weiter möchte sie wissen, ob und wie eine Information der betroffenen Eltern erfolgt, und ob Corona-Tests für die betroffenen Mitschüler und ihre Familien vorgesehen sind.
Patrick Büker, Fraktionsvorsitzender im Stadtrat, führt hierzu aus: "Die Entwicklung der Fallzahlen ist dramatisch. Unsere oberste Priorität hat nun der Schutz der Gesundheit aller Bürgerinnen und Bürger. Daher müssen Infektionsketten genauestens nachverfolgt werden. Die Eltern von Kindern in unseren Schulen und Kitas erwarten zurecht eine Information, ob ein eventuelles Risiko einer Infektion besteht. Daher müssen diese Familien umgehend getestet werden."

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